Schreibwettbewerb

Generationen

Schreibwettbewerb des Schriftstellerverbandes Ostbayern mit dem Thema: Generationen

Der Schriftstellerverband Ostbayern beteiligt sich auch in diesem Jahr mit einem eigenen Format bei der Stadtleseaktion „Regensburg und Kelheim lesen ein Buch“. Diesmal geht es um das Thema „Generationen“ und alles, was damit zusammenhängen kann. Inspiration liefert hier das ausgewählte Buch „Titos Brille“ von Adriana Altaras, in dem es auf ganz unterschiedliche Arten darum geht, wie eine Generation mit der nächsten umgeht – und umgekehrt. Es geht um gewollte oder ungewollte Erbschaften und Nachlässe, über Geschichten und Lügen, die über Generationen weitergereicht werden, um kleine Gegenstände oder ganz große Themen, die Familien prägen. Gefragt sind Texte aller Genres, die das Thema im direkten oder auch in weiterem Sinne aufgreifen. Ob es dabei um eigene literarisch aufbereitete Erfahrungen geht und frei erfundene Geschichten entstehen, ist offen. Einzige Bedingung: Die AutorInnen dürfen nicht Mitglied des VS-Ostbayern sein und müssen in Niederbayern oder der Oberpfalz wohnen.

Textlänge: 7.000 bis 9.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen), unveröffentlicht und rechtefrei; Die Teilnehmer senden bitte ihre Texte per E-Mail an rolf.stemmle(at)t-online.de, und als Mail-Anhang und als Text-Dokument (.doc, .docx, .rtf u.ä.; aber keine PDF-Datei); die Text-Datei darf nicht den Namen der Autorin/des Autors enthalten.
Preis: Die Gewinnertexte werden im Rahmen einer Lesung am Samstag, 16. März, 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Regensburg am Haidplatz der Öffentlichkeit präsentiert. Die ersten drei Preisträger erhalten Sachpreise (Büchergutscheine).

Einsendeschluss: 15. Januar 2024


Podcast

PODCAST SEITENLOGE

Im Bücherpodcast Seitenloge stellt Katja Neugirg das Buch "Titos Brille" von Adriana Altaras vor. Abrufbar über alle gängigen Portale oder über www.podcast-seitenloge.de. Die Folge geht zum Start der Aktion online.


Ausstellung

Generationen

12. Februar bis 16. März 2024 | Zu den Öffnungszeiten
Ort: Lesehalle, Stadtbücherei am Haidplatz

Bildnachweis: Andrea Borowski

In „Titos Brille“ wird deutlich: Jede*r von uns wählt Geschichten aus, um das eigene Leben zu beschreiben. Manches lassen wir weg, verändern es zu unserem Vorteil und nehmen dabei meist die Perspektive ein, die uns in einem guten Licht dastehen lässt. Dieses Familien-Narrativ beeinflusst auch das Leben unserer Nachkommen und bringt sie zum Staunen oder Zweifeln. Gerade wenn ein Familienmitglied stirbt, bleiben viele Fragen offen.Die Stadtbücherei greift dieses Spannungsfeld auf und veranstaltet unter dem Stichwort „Generationen“ einen Fotowettbewerb. Die eingereichten Beiträge sind von 12.02. bis 16.03. in der Stadtbücherei am Haidplatz zu sehen. Die Besucherinnen und Besucher können während der Ausstellung für ihr liebstes Bild abstimmen. Die Fotografie mit den meisten Stimmen gewinnt den Publikumspreis: Eine eigene Ausstellung in der Lesehalle der Stadtbücherei. Der*die Gewinner*in wird bei der Finissage am 14.03. um 19.30 Uhr bekannt gegeben.

Vote jetzt mit: Für den Fotowettbewerb abstimmen!


Workshop

Wahre Helden - Erschaffe dein eigenes Heldenepos!

Donnerstag, 15. Februar 2024 | 10.00-13.00 Uhr
Ort: Stadtbücherei, Kelheim, Alleestraße 21
Anmeldung: stadtbuecherei(at)kelheim.de oder 09441-10441 | Eintritt frei

Workshop in dem du deinen eigenen Trickfilm mit Hilfe der Stop-Motion-App herstellst anhand einer selbsterfundenen Heldengeschichte für Kinder ab 8 Jahren.
 


Diskussion

Wohnzimmerdiskussion - Diskussion über Titos Brille zur Vorbereitung auf die Leseaktion

Donnerstag, 15. Februar 2024 | 18.00-19.30 Uhr
Ort: Ihrlerstein, genaue Adresse bei Anmeldung
Anmeldung: juergenfroemberg(at)online.de

Zur Vorbereitung auf die Autorin und die Leseaktion treffen sich Teilnehmer/Teilnehmerinnen, um ihre Meinung zum Buch kundzutun. 1 bis 2 Minuten. Niemand darf unterbrechen. Dann ist der nächste an der Reihe. Nach einem Durchlauf ist die Diskussion im Plenum eröffnet und alle können Kommentare abgeben, reagieren. Wer möchte, kann eine im Buch erwähnte Speise oder ein Getränk mitbringen.


Event

Auftaktveranstaltung mit Adriana Altaras und Gästen

Mittwoch, 21. Februar 2024 | 19.00 Uhr
Ort: Degginger, ‍Wahlenstraße 17

"Titos Brille" von Adriana Altaras: Die große Ernüchterung
Lesung und Gespräch mit der Autorin sowie mit Gästen
Auf der Spurensuche nach der Geschichte ihrer Familie trifft Adriana Altaras auf Menschen, die mit enttäuschten Hoffnungen und Desillusionierungen leben müssen. Und auch sie selbst muss sich mit manch ernüchternden Erfahrungen auseinandersetzen.
Eintritt frei. Mit Unterstützung der Stadt Regensburg im Rahmen des Jahresthemas "Katzenjammer".


Lesung

Titos Brille

Donnerstag, 22. Februar 2024 | 16.00 Uhr
Ort: Café Insel Luitpold-Str.

Bibliothekarin Brigitte Merz liest Ausschnitte aus der Familiengeschichte Adriana Altaras.


Autoren-Lesung

Adriana Altaras liest aus "Titos Brille"

Donnerstag, 22. Februar 2024 | 19.30-21.00 Uhr
Ort: Theater am Bismarckplatz
Anmeldung: www.theaterregensburg.de | Karten zwischen 6,50 Euro und 23,50 Euro in sechs Kategorien

Mit Adriana Altaras konnte für Regensburg liest ein Buch 2024 wieder eine außergewöhnliche Künstlerin gewonnen werden. Wer die Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin live erleben möchte, kann dies zum Beispiel im Theater Regensburg: Dort findet am Donnerstag, den 22. Februar 2024 um 19.30 Uhr ihre große Lesung statt. Es geht natürlich um „Titos Brille“ – und um ihre eigene Geschichte. Moderiert wird von Judith Heitkamp.

Eigentlich führt Adriana Altaras ein ganz normales chaotisches und unorthodoxes Leben in Berlin: mit zwei fußballbegeisterten Söhnen, einem westfälischen Ehemann, der ihre jüdischen Neurosen stoisch erträgt, und mit einem ewig nörgelnden, stets liebeskranken Freund, der alle paar Monate verkündet, endlich auswandern zu wollen. Alles bestens also, bis ihre Eltern sterben und sie eine Wohnung erbt, die seit 40 Jahren nicht mehr ausgemistet wurde. Fassungslos kämpft sich die Erzählerin durch kuriose Hinterlassenschaften, bewegende Briefe und uralte Fotos. Dabei kommen nicht nur turbulente Familiengeheimnisse ans Tageslicht. Auch die Toten reden von nun an mit und erzählen ihre eigenen Geschichten.

Bildquelle: Amac Garbe

Wer Adriana Altaras schon einmal bei einer Lesung erlebt hat, weiß, mit wieviel Witz und Wärme sie aus ihren Büchern liest und von den faszinierenden Hintergründen aus Gegenwart und Vergangenheit erzählt. Und wer noch auf der Suche nach einem ganz besonderen Weihnachtsgeschenk ist, sollte sich dieses Schmankerl nicht entgehen lassen und Karten sichern! Denn mit „Titos Brille“ präsentiert sie in Regensburg ihre außergewöhnliche Familiengeschichte, die ihre Spuren quer durch Europa und das bewegte 20. Jahrhundert zieht, um wieder in der Gegenwart anzukommen. Das Ergebnis ist eine kluge und hellsichtige Zeitdiagnose, unwiderstehlich witzig, anrührend – und leider in vielen Teilen aktueller denn je.


Basteln und Lesen

Wörterwerkstatt

Freitag, 23. Februar 2024 | 16.00-17.00 Uhr
Ort: Kinder und Jugendbücherei am Haidpaltz, Regensburg
Anmeldung: veranstaltungen.stadtbuecherei(at)regensburg.de

Wenn du Spaß an Büchern hast, gerne Geschichten hörst oder sogar schon selbst lesen kannst, dann bist du genau richtig bei unserer Wörter Werkstatt. Dieses Mal hören wir eine Geschichte über das Thema "Flucht". Nach dem Erzählen wird zur Geschichte passend gebastelt und gespielt. Alle Eltern, Großeltern & Co sind ebenfalls herzlich eingeladen, das besondere Vorlese-Erlebnis gemeinsam mit den jungen Bücherwürmern zu teilen! Alter: ab 4 Jahren.


Autoren-Lesung

Die Große Lesung mit Adriana Altaras in Kelheim

Freitag, 23. Februar 2024 | 19.00-20.30 Uhr
Ort: Deutscher Hof, Stadtbücherei, Kelheim, Alleestraße 21
Anmeldung: maria.rind(at)buch-wein.de | Eintritt 10 EUR

Bildquelle: Achim Hofbauer
Bildquelle: Amac Garbe

Die Kelheimer bekommen Gelegenheit, die Autorin von Titos Brille persönlich zu treffen. Sie können ihr zuhören, wenn sie Ausschnitte aus ihrem Buch vorliest und anschließend im Gespräch die Autorin und Schauspielerin besser kennenlernen. Durch den Abend führt Achim Bogdahn, Moderator bei Bayern 2 (Zündfunk, Eins zu Eins. Der Talk).


Szenische Lesung

Szenische Lesung "Titos Brille"

Freitag, 23. Februar 2024 | 19.00 Uhr
Ort: Akademietheater, Kreuzgasse 5
Anmeldung: http://www.adk-bayern.com | Eintritt 12 EUR/erm. 9 EUR

Die außergewöhnliche Familiengeschichte der Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras – eine humorvolle und einfühlsame Verwebung von Vergangenheit und Gegenwart. Adriana Altaras führt ein ganz normales chaotisches und unorthodoxes Leben in Berlin. Mit zwei fußballbegeisterten Söhnen, einem westfälischen Ehemann, der ihre jüdischen Neurosen stoisch erträgt, und mit einem ewig nörgelnden, stets liebeskranken Freund, der alle paar Monate verkündet, endlich auswandern zu wollen. Alles bestens also... bis ihre Eltern sterben und sie eine Wohnung erbt, die seit 40 Jahren nicht mehr ausgemistet wurde. Fassungslos kämpft sich die Erzählerin durch kuriose Hinterlassenschaften, bewegende Briefe und uralte Fotos. Dabei kommen nicht nur turbulente Familiengeheimnisse ans Tageslicht. Auch die Toten reden von nun an mit und erzählen ihre eigenen Geschichten... Im Rahmen von Regensburg liest ein Buch beteiligt sich das Akademietheater mit einer szenischen Lesung und freut sich über ein öffentliches Werkstattgespräch mit der Autorin Adriana Altaras.
Es lesen Schauspielstudierende des 3. Jahrgangs der Akademie für Darstellende Kunst Bayern: Felix Albers, Amélie Althaus, Julius Böhning, Malte Flierenbaum, Samuel Kastell, Sander Lybeer, Oliver Natterer, Hannah Sophie Schad, Thoja Steenbeck, Jean-Baptiste Vizmathy, Hugo Ziegler.
Szenische Einrichtung: Meike Fabian


Event

Werkstattgespräch mit Adriana Altaras

Samstag, 24. Februar 2024 | 10.00-11.30 Uhr
Ort: Akademietheater, Kreuzgasse 5
Anmeldung: http://www.adk-bayern.com | Eintritt 12 EUR / erm. 9 EUR

Bildquelle: Amac Garbe

Die außergewöhnliche Familiengeschichte der Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras – eine humorvolle und einfühlsame Verwebung von Vergangenheit und Gegenwart. Adriana Altaras führt ein ganz normales chaotisches und unorthodoxes Leben in Berlin. Mit zwei fußballbegeisterten Söhnen, einem westfälischen Ehemann, der ihre jüdischen Neurosen stoisch erträgt, und mit einem ewig nörgelnden, stets liebeskranken Freund, der alle paar Monate verkündet, endlich auswandern zu wollen. Alles bestens also... bis ihre Eltern sterben und sie eine Wohnung erbt, die seit 40 Jahren nicht mehr ausgemistet wurde. Fassungslos kämpft sich die Erzählerin durch kuriose Hinterlassenschaften, bewegende Briefe und uralte Fotos. Dabei kommen nicht nur turbulente Familiengeheimnisse ans Tageslicht. Auch die Toten reden von nun an mit und erzählen ihre eigenen Geschichten... Im Rahmen von Regensburg liest ein Buch beteiligt sich das Akademietheater mit einer szenischen Lesung und freut sich über ein öffentliches Werkstattgespräch mit der Autorin Adriana Altaras.
Es lesen Schauspielstudierende des 3. Jahrgangs der Akademie für Darstellende Kunst Bayern: Felix Albers, Amélie Althaus, Julius Böhning, Malte Flierenbaum, Samuel Kastell, Sander Lybeer, Oliver Natterer, Hannah Sophie Schad, Thoja Steenbeck, Jean-Baptiste Vizmathy, Hugo Ziegler.
Szenische Einrichtung: Meike Fabian


Kino

TITOS BRILLE mit Adriana Altaras

Samstag, 24. Februar 2024 | 18.30 Uhr
Ort: Ostentor-Kino, Adolf-Schmetzer-Str. 5

Dokumentarfilm | Deutschland 2014 | 94 Minuten | Regie: Regina Schilling
Im alten Mercedes Benz ihres Vaters reist die Schauspielerin Adriana Altaras in ihre Vergangenheit, die sie über Gießen und Italien nach Zagreb, Split und Rab führt. Mit selbstironischen Kommentaren fächert sie ihre Biografie als Flüchtlingskind mit jüdischen Wurzeln auf und versucht, die familiären Rätsel ihrer Herkunft aus Jugoslawien zu entschlüsseln.

Mit Grußworten von Adriana Altaras, die vor Ort ist!


Kreatives Schreiben

Dibbuks

Sonntag, 25. Februar 2024 | 11.00-12.30 Uhr
Ort: Wortgeheuerwerkstatt, Brunngasse, Kelheim
Anmeldung: info(at)keb-kelheim.de | Eintritt 7 EUR

Die Geister der Toten, die uns als Lebende beschäftigen und unser Handeln beeinflussen, das ist der gute Stoff für Menschen, die gerne schreiben möchten. (Hobby)autor:innen kommen dazu in die Wortgeheuerwerkstatt, wo sie mit Eva Honold darüber reflektieren, wie sie sich ihre Dibbuks vorstellen, welchen Platz sie einnehmen etc.. Auch welche Rolle Familiengeheimnisse spielen, werden wir erarbeiten.


Kino

DAS MIKROSKOP

Sonntag, 25. Februar 2024 | 16.30 Uhr
Ort: Ostentor-Kino, Adolf-Schmetzer-Str. 5

BR Deutschland 1987/88 | 97 Minuten | Regie: Rudolf Thome
Ein Paar in der Krise: Die Frau möchte heiraten und Kinder haben, der Mann hat Angst vor einer zu engen Bindung. Der erste Teil einer Trilogie mit dem Titel "Formen der Liebe"; eine leicht und unterhaltsam inszenierte Komödie, die den Stil Eric Rohmers variiert.

Mit Adriana Altaras in der Rolle der Maria!


Gespräch

Ahnenforschung - Wie geht das?

Dienstag, 27. Februar 2024 | 19.30-21.00 Uhr
Ort: Stadtbücherei am Haidplatz, Regensburg
Anmeldung: veranstaltungen.stadtbuecherei(at)regensburg.de

Die Geschichte der eigenen Famlie erkunden, das ist für Viele eine Interessante Lebensaufgabe. Doch wie fängt man eigentlich damit an? Kommen Kosten auf einen zu und welche Möglichkeiten zur Recherche gibt es? Andrea Borowski von der Stadtbücherei Regensburg unterhält sich dazu mit Elke Kranz, der stellvertertenden Leitung der Bezirksgruppe Oberpfalz des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde e.V..
Zu dem Gespräch sind alle eingeladen, die in das Thema Ahnenforschung hineinschnuppern möchten oder von eigenen Projekten berichten und neue Wege erkunden wollen.


Schreib-Workshop

Sammelsurium

Donnerstag, 29. Februar 2024 | 18.30-20.00 Uhr
Ort: Marktbibliothek Nittendorf, Am Marktplart 3, 93152 Nittendorf
Anmeldung: evi.donhauser(at)nittendorf.de

Bildquelle: Claudia Spelic

Wir sind immer noch Jäger und Sammler, geändert haben sich nur die Objekte. Da hängt das vergilbte Eintrittsticket des ersten Rockkonzerts, neben der Ansichtskarte aus dem Traumurlaub vor 7 Jahren, an der Pinwand. In der Vitrine steht die Vase von Tante Erna, die den letzten Umzug nicht schadlos überlebte, liebevoll geklebt. Schubladen beinhalten Briefe, Krempel, Kuriositäten – was war das nochmal gleich? Im Schrank wartet zu eng gewordene Kleidung seit Jahren, dass der Träger oder die Trägerin wieder „hineinwächst“. Der Keller gleicht einem Lager für Elektroschrott. Getreu der Redewendung "Aus den Augen, aus dem Sinn" fristen dort zahlreiche Gegenstände ihr Dasein und setzen Staub an. Arme Nachkommen! Vielleicht könnte man gemeinsam entscheiden: Ist das Kunst oder kann das weg?


Lesung

Kenne ich dich? – Die Wahrheit über einen Menschen

Donnerstag, 29. Februar 2024 | 19.00-20.30 Uhr
Ort: vhs-Raum 219, Haidplatz Regensburg

Bildquelle:Leondro De Carvalho

In dem Buch „Titos Brille“ vergöttert die Autorin ihren Vater, einen charmanten und eloquenten Mann von Welt. Nach seinem Tod erfährt sie von seinen diversen Liebschaften, die teils in einem Doppelleben mit gemeinsamen Häusern und Kindern geendet haben.Vier Regensburger Autor:innen lesen Texte á 15 Minuten über die Wahrheit und das Geheimnis eines Menschen. Darin werden Fragen angesprochen wie: Warum gibt es Geheimnisse? Wie verändert eine winzige Information das Bild eines Menschen? Was entwickeln sich Schuld- und Schamgefühlen im Schweigen? Sind unsere Geheimnisse etwas Gutes? Und sind sie tatsächlich so besonders, wie wir meinen?

Ein winziger, zerrissener Zettel im Müll. Ein erhaschter Satzfetzen im Vorübergehen. Ein Schweigen, das eine Sekunde länger dauert als nötig. Es braucht nicht viel, um das komplette Bild eines Menschen auf den Kopf zu stellen. Zurück bleiben Schock, Enttäuschung, Scham, Erleichterung? Und die Frage nach dem Warum. Denn zum Schluss müssen wir uns alle einem Gedanken stellen: Was haben die Geheimnisse der anderen mit uns selbst zu tun?
Vier Texte führen euch geradewegs in die verborgene Seele eines Menschen, den man zu kennen glaubte.

Autor:innen: Gerda Stauner, Lisa Pensenstadler, Rolf Stemmle, Theresa Klinz
Moderation: Theresa Klinz


Lesung/ Diskussion

Im Gespräch

Donnerstag, 29. Februar 2024 | 19.00-20.30 Uhr
Ort: Buchhandlung Buch und Wein, Alter Markt 7, Kelheim
Anmeldung: maria.rind(at)buch-wein.de

Wir sind im Gespräch: Ausgewählte Textfragmente von Adriana Altaras Werken geben Impulse zu Gesprächen. Im Buchladen Buch und Wein in Kelheim treffen wir uns in zwanglosem Rahmen, vielleicht bei einem Glas Wein. Wir freuen uns auf Sie!


Vortrag

Dibbuks: Von Dämonen & anderen Besessenheiten

Donnerstag, 29. Februar 2024 | 19.30 Uhr
Ort: Buchhandlung Dombrowsky
Anmeldung: ulrich.dombrowsky@t-online.de | Eintritt 6 EUR

In der ziemlich unaufgeräumten Familiengeschichte, die Adriana Altaras in ihrem Roman „Titos Brille“ ausbreitet, geistern auch Dibbuks herum. Das sind Wesen aus der jüdischen Volksmythologie. Sie stehen für unabgeschlossene Vergangenheiten, für obsessive Liebesgeschichten und was sonst noch an Heimsuchungen über die Menschen kommen kann. Die Figur des Dibbuk hat in Literatur und Film vielfältige Spuren hinterlassen, mit denen wir uns an diesem Abend unterhalten wollen.

Knut Wenzel, Professor für Theologie an der Goethe-Universität in Frankfurt blättert uns ein Panoptikum des Dibbuk-Phänomens auf.


Theater- und Performance-Workshop

Entrümpelung

Freitag, 01. März 2024 | 16.00-21.00 Uhr
Samstag, 02. März 2024 | 9.00-18.00 Uhr
Sonntag, 03. März 2024 | 9.00-16.00 Uhr
Ort: W1 – Zentrum für junge Kultur, Theatersaal (leider nicht barrierefrei), Weingasse 1, 93047 Regensburg

Anmeldung: barbara.kiessling(at)posteo.de

Wie sehr bin ich wie meine Familie? Möchte ich mich bewusst von meinen Eltern abgrenzen? Gibt es Geschichten und Erzählungen aus meiner Familie, auf die ich stolz bin? Oder will und kann ich familiäre Altlasten einfach entrümpeln? 
Das sind Fragen, die wahrscheinlich jede*r junge Erwachsene kennt. Die manchmal aufwühlend, manchmal schmerzlich oder manchmal ganz heilsam sind. Es sind aber auch Fragen, die einen Raum für kreative Arbeit eröffnen können.
Und genau das wollen wir in diesem Workshop tun: Kreativ sein und uns mit Themen wie Familie, Generationen, Erbe und deren Auswirkung auf die eigene Identität beschäftigen. Grundlage für die gemeinsame Arbeit ist der Roman „Titos Brille: Die Geschichte meiner strapaziösen Familie“ (Adriana Altaras) vom Projekt Regensburg liest ein Buch.
Wir schlüpfen in verschiedene Rollen, wir schreiben, diskutieren und arbeiten mit unserem Körper. Wir erforschen und gehen auf Spurensuche. Im Laufe des Wochenendes entwickeln wir kleine Szenen, Texte, Performances, etc. zum Thema.
Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr werden die Ergebnisse in einer öffentlichen Werkschau präsentiert.

Zur Workshopleiterin:
Workshopleiterin Barbara Kießling ist Pädagogin und Sprecherzieherin und macht aktuell zusätzlich eine Ausbildung zur Theaterpädagogin. Über zehn Jahre war sie ehrenamtlich und freiberuflich beim Landestheater Oberpfalz aktiv. Dort wirkte sie als Schauspielerin, Regieassistentin und Theaterpädagogin bei zahlreichen Produktionen mit. Im W1 stand sie selbst auch schon mit dem OVIGO Theater auf der Bühne oder inszenierte die erste Produktion des CampusAsyl-Theaters im Jahr 2019.

Bildquelle: Sonja Widiker
Bildquelle: Sonja Widiker
Bildquelle: Sonja Widiker

Rahmenbedingungen:
Zielgruppe:
Junge Erwachsene ab 16 Jahren. 16 bis 26-Jährige haben Vorrang
Für die Teilnahme am Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Das Buch muss nicht gelesen oder angeschafft werden.
Keine Teilnahmegebühr
Anmeldung mit Angabe des Alters an barbara.kiessling(at)posteo.de


Vernissage

Die Erbschaft - Geister, Gerümpel, Geheimnisse

Freitag, 1. März 2024 | 19.00-21.00 Uhr
Ort: Deutscher Hof, Kelheim, Alleestraße 21
Anmeldung: Stadt Kelheim

Kunstwerke aus Holz und Malerei - das und vieles mehr zeigen Mitglieder der Gruppe Kunst im Landkreis Kelheim. Sie haben sich Gedanken zum Buch gemacht, sich inspirieren lassen und unter der Überschrift "Die Erbschaft" interessante Objekte und Werke geschaffen.


Schreib-Workshop

Abgesagt

Schreibwerkstatt für Jugendliche: Alte Erinnerungen werden zu neuen Texten

Samstag, 2. März 2024 | 14.00-17.00 Uhr
Ort: vhs-Raum 121, Haidplatz, Regensburg
Anmeldung: veranstaltungen.stadtbuecherei(at)regensburg.de

Wie wird aus einem Gegenstand eine Geschichte?
Bringt dazu zum Workshop einen Gegenstand mit, der euch wichtig ist und mit dem ihr eine Erinnerung verbindet. Ob Kurzgeschichten, Theaterszenen oder poetry slam-Gedichte – ihr erschafft eine Geschichte aus eurer Geschichte. In welcher Form ihr diese auf’s Blatt bringen möchtet, finden wir in diesem Workshop zum Kreativen Schreiben gemeinsam heraus. Zusammen mit anderen Jugendlichen und der Theater- und Medienpädagogin Freya-Maria Müller habt ihr die Möglichkeit, euch eure lustigen, schönen, traurigen, wütenden Geschichten von der Seele zu schreiben und mit anderen zu teilen. Eine Auswahl eurer Texte wird anschließend in der Stadtbücherei ausgestellt. Vorkenntnisse braucht ihr nicht! (Für Personen ab 12 Jahren)

Ausstellung

Die Erbschaft - Geister, Gerümpel, Geheimnisse

Samstag, 2. März und Sonntag, 3. März 2024 | 11.00-16.00 Uhr
Ort: Deutscher Hof, Kelheim, Alleestraße 21

Kunstwerke aus Holz und Malerei - das und vieles mehr zeigen Mitglieder der Gruppe Kunst im Landkreis Kelheim. Sie haben sich Gedanken zum Buch gemacht, sich inspirieren lassen und unter der Überschrift "Die Erbschaft" interessante Objekte und Werke geschaffen.

Trickfilm

Wahre Helden

Samstag, 2. März und Sonntag, 3. März 2024 | 11.00-16.00 Uhr
Ort: Deutscher Hof, Kelheim, Alleestraße 21

Kinder haben sich zu einem weiteren Thema des Buches Gedanken gemacht und einen Trickfilm erstellt über Wahre Helden. Dieser Film wird während der Ausstellung im Deutschen Hof gezeigt.

Performance

Auf dem Dachboden

Samstag, 2. März und Sonntag, 3. März 2024 | 16.00-16.30 Uhr
Ort: Deutscher Hof, Kelheim, Alleestraße 21

Es ist mehr eine Performance, eine kleine Theaterimprovisation, die Mitglieder des Theaterspielkreises Saal an der Donau darbieten. Gegenstände - auf dem Dachboden liegend - dienen als Handlungsanweisung für die einzelnen Rollen.


Kino

ALLES AUF ZUCKER

Sonntag, 3. März 2024 | 16:30 Uhr
Ort:
Ort: Ostentor-Kino, Adolf-Schmetzer-Str. 5

Deutschland 2004 | 95 Minuten | Regie: Dani Levy
Zwei seit Jahrzehnten verfeindete Brüder, der eine ein halbseidener Billardspieler, der andere ein orthodoxer Jude, sollen sich nach dem testamentarischen Willen ihrer verstorbenen Mutter versöhnen und gemeinsam deren Begräbnis auf dem jüdischen Friedhof in Berlin organisieren. Weitgehend amüsante, hervorragend gespielte, eigenwillig-verschrobene Komödie, die vom jüdischen Leben in Deutschland erzählt.

Mit Adriana Altaras als Darstellerin!


Vortrag

Wie verfasst man ein Testament?

Montag, 4. März 2024 | 18:30 Uhr
Ort: Obermünsterstraße 17, Regensburg
Anmeldung: veranstaltung(at)planb-bestattungen.de

Ein Testament ist nicht einfach: man muss sich mit dem eigenen Tod befassen, Entscheidungen für die Zeit danach treffen, die Familie versuchen abzusichern. Man braucht erbrechtliche und gelegentlich auch steuerliche Kenntnisse. Notar a.D. Dr. Andreas Albrecht aus Regensburg trägt zu diesem Thema vor und wird versuchen, auch für Laien verständlich Grundzüge der Gestaltung eines Testaments zu erklären. Dabei geht es um Begriffe wie gesetzliches Erbrecht, Pflichtteilsrecht und Erbengemeinschaft. Anhand praktischer Beispiele und hilfreicher Informationen erhalten Sie einen Überblick, welche Punkte bei Ihrer Vermögensnachfolgeplanung zu beachten sind.


Führung

Führung durch die Neue Regensburger Synagoge mit Dieter Weber, Förderverein Neue Regensburger Synagoge e.V.

Donnerstag, 7. März 2024 | 15.00 Uhr
Ort: Neue Synagoge Regensburg, Am Brixener Hof 2, 93047 Regensburg
Anmeldung: bis zum 6. März 12.00 Uhr an ebw(at)ebw-regensburg.de, Tel.: 0941/592 15-0 oder unter www.ebw-regensburg.de | Eintritt frei
, Spenden für Förderverein Neue Regensburger Synagoge e.V. sind willkommen!

Durch die Neue Synagoge Regensburg führt Dieter Weber und erzählt von Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Regensburg.

Vortrag/Gespräch

Adieu Elternhaus - Elternhaus auflösen – sortieren, wertschätzen, loslassen

Donnerstag, 7. März 2024 | 19.30-21.00 Uhr
Ort: Bücher Pustet, Gesandtenstraße, Regensburg
Anmeldung: Karten in der Buchhandlung bzw. über regensburg(at)pustet.de | Eintritt 12 EUR / erm. 9 EUR

Das Elternhaus auflösen. Hilfe beim Sortieren, Wertschätzen, Loslassen.
Wo fange ich bloß an? Was kann weg, was darf bleiben? Und: Wie soll ich das nur schaffen? Diese und noch viele andere Fragen beschäftigen fast alle, die die Wohnung oder das Haus der Eltern, der Mutter oder des Vaters auflösen müssen. Was darf ich überhaupt? Was tue ich, wenn ich mit Geschwistern in Streit gerate? Was, wenn ich auf böse Überraschungen stoße? Und wie gehe ich angesichts langer To-do-Listen mit meinen Gefühlen, z. B. Trauer und Wut, um?
Christina Erdmann beschreibt zwölf zentrale Schritte, mit denen Betroffene das Auflösen des Elternhauses umsichtig und ohne Stress bewältigen. Konkrete Handlungsempfehlungen, hilfreiche Checklisten und psychologische Tipps machen dieses Buch zu einem unverzichtbaren Begleiter für alle, die vor der großen Aufgabe stehen, ihr elterliches Zuhause aufzulösen.

Bildquelle: Annette Hauptmann

Dr. Christina Erdmann, geboren 1965 in Berlin, ist promovierte Diplompädagogin und arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als Führungskräftecoach und Organisationsentwicklerin. Seit einigen Jahren begleitet sie auf diese Art und Weise insbesondere Angehörige der Baby-Boomer-Generation beim Auflösen ihres Elternhauses. Die Autorin lebt in Bochum.


Tagebuch-Schreibworkshop

Lotta, Greg & Co. - Mein eigenes abenteuerliches Tagebuch

Freitag, 8. März 2024 | 15.00-16.00 Uhr
Ort: Stadtbücherei, Kelheim, Alleestraße 21
Anmeldung: stadtbuecherei(at)kelheim.de oder 09441/10441

Workshop für Kinder ab 8 Jahren zum Thema "Tagebuch schreiben und gestalten"
Wie gestalte ich mein persönliches Tagebuch, wie arbeite ich damit? - das zeigt Büchereileiterin Liane Ehrl Kindern in Kelheim


Schreib-Workshop

Aufräumen, ausmisten und erinnern. Geschichten aus Fotoalben und Tagebüchern

Samstag, 9. März 2024 | 10.00-12.30 Uhr
Ort: EBW, Gollwitzerzimmer
Anmeldung: elfi.hartenstein(at)gmx.de

Erinnerungen sortieren und aufschreiben, Wichtiges von Unwichtigem trennen und eine Ordnung hineinbringen – wie mache ich das? Die erfahrene Autorin Elfi Hartenstein gubt Anregungen und Tipps – und hilft dabei, die richtigen Worte zu finden.


Lesung

Wohnzimmerlesung

Samstag, 9. März 2024 | 19.00-21.00 Uhr
Ort: Bad Abbach, genaue Adresse bei Anmeldung
Anmeldung: oswald-witoschek(at)t-online.de

Literaturinteressierte sind eingeladen, sich mit dem Buch zu beschäftigen und sich mit der Gastgeberin und den anderen Lesenden auszutauschen über die vielfältigen Themen, die Titos Brille bietet.


Film

Titos Brille

Sonntag, 10. März 2024 | 12.30-14.00 Uhr
Ort: Kelheim, Benefiziatengasse 1
Anmeldung: kontakt(at)kinocenter-kelheim.com | Eintritt 12,50 EUR

Ein Kinoerlebnis mit Autorin und Schauspielerin Adriana Altaras als Hauptdarstellerin. Der Film zum Buch über diese besondere Familiengeschichte begleitet die Autorin auf ihrer Spurensuche von Berlin bis Zagreb.
Regie: Regina Schilling


Lesung

Im Tohuwabohu zwischen »Germany’s next Topmodel« und Bar-Mizwa

Montag, 11. März 2024 | 18.30-20.00 Uhr
Ort: Jüdische Gemeinde, Am Brixener Hof
Anmeldung: info(at)jg-regensburg.de oder 0941-57093
Info: keine Rücksäcke in den Räumlichkeiten erlaubt

Katharina Solzbacher (Ensemblemitglied des Theaters Regensburg) liest aus "Doitscha" von Adriana Altaras.

David wäre gerne Israeli. Er ist nicht nur hochbegabt, sondern auch hochpubertär und raunzt seinen westfälischen Vater beim Abendessen regelmäßig mit »Ey, Doitscha« an, was ebenso regelmäßig zum familiären Eklat führt. Deutscher zu sein, ist keine einfache Sache, gesteht Adriana Altaras, erst recht nicht in einer jüdischen Familie …Mit Aaron, Davids Patenonkel, ist Adriana Altaras seit ihrer Jugend befreundet. Sie wollten damals auswandern nach Israel, das für sie ähnlich verlockend war wie für die Surfer Hawaii. Doch sie blieben und nutzten das schlechte Gewissen der Deutschen, um umsonst Bahn zu fahren oder schulfrei zu bekommen. Als Aaron stirbt, spitzt sich der Generationenkonflikt in der Familie Altaras zu. David hält nichts mehr in Berlin, er verabschiedet sich kurzerhand ins Gelobte Land, und die Erzählerin reist hinterher – auf der Suche nach dem verlorenen Sohn zwischen Klagemauer, Kibbuz und See Genezareth.In Titos Brille, von den Lesern geliebt und von der Presse gefeiert, hat sich die Autorin der Geschichte ihrer Vorfahren gewidmet. Leidenschaftlich, mitreißend und witzig erzählt sie nun mitten aus dem jüdischen Leben heute in Deutschland. Vom Jüngsten, der lieber »Germany`s next Topmodel« sähe, als zuzuschauen, wie sich seine Mutter in Talkshows über die Beschneidung und die »schönen Schmocks« ihrer Söhne auslässt. Von tragikomischen Identitäts- und Religionskonflikten, die sich an einer rissigen Salatschüssel entzünden, von unkonventionellen Gedenkreden, vom Erben und Vererben. Und nicht nur das: Die ganze Familie kommt zu Wort, das ganze Tohuwabohu. Ein kluges, faszinierendes und vielstimmiges Porträt jüdisch-deutscher Gegenwart und ein unvergessliches Buch über Familie in all ihren tröstlichen und irrsinnigen Facetten.


Vortrag

Death Cleaning

Montag, 11. März 2024 | 18.30-19.30 Uhr
Ort: Obermünsterstraße 17
Anmeldung: veranstaltung(at)planb-bestattungen.de

Death cleaning, auch bekannt als "döstädning" auf Schwedisch, ist ein Konzept, das von der schwedischen Künstlerin und Autorin Margareta Magnusson populär gemacht wurde. Es bezieht sich auf das Aufräumen und Organisieren von Besitztümern und persönlichen Gegenständen, um die Last von unerwünschtem Besitz für die Familie zu verringern, wenn jemand stirbt oder älter wird. Das Konzept des Death Cleanings dreht sich darum, die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, indem man aktiv und bewusst entscheidet, welche Gegenstände man behalten möchte und welche nicht. Es geht nicht nur darum, das eigene Zuhause zu organisieren, sondern auch darum, einen bewussten Prozess der Vereinfachung und des Loslassens anzunehmen, um sicherzustellen, dass die hinterlassenen Gegenstände und Erinnerungen für die Hinterbliebenen weniger belastend sind. Es kann als eine Art "Frühjahrsputz des Lebens" betrachtet werden, der Menschen dazu ermutigt, sich von materiellen Dingen zu trennen, die sie nicht mehr benötigen, um Platz zu schaffen und gleichzeitig ihren Angehörigen zu helfen, nach ihrem Tod leichter mit ihrem Erbe umzugehen.
Veranstaltung von Plan B Bestattungen und Urnfold.


Vortrag

Traumata, Geheimnisse und ihre Auswirkungen

Mittwoch, 13. März 2024 | 19.00-20.30 Uhr
Ort: Donaustraße 9, 93309 Kelheim
Anmeldung: info(at)praxis-paleczek.de | Eintritt 5 EUR

Vortrag von Nina Paleczek - Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychologie:
In meinem Vortrag mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion möchte ich Ihnen einen kurzen Einblick geben, inwieweit sich Traumata auf Individuen auswirken und im nächsten Schritt die Angehörigen durch dysfunktionale Kommunikationsmuster und ungelöste Gefühlszustände etc. beeinflussen. Um sich selbst und ihre Familien zu schützen, entscheiden sich Personen belastende oder/ und traumatisierende Erfahrungen für sich zu behalten. Kann das Schutz oder Gefahr bedeuten?


Ausstelltung

Titos durch die Graffiti-Brille - ein Kunstprojekt mit der FOS/BOS Kelheim

13. März bis 12. April 2024 | 11.00 Uhr Eröffnung, dann immer zu den Öffnungszeiten der Sparkasse
Ort: Kreissparkasse Kelheim, Ludwigsplatz 1

Eröffnung der Ausstellung mit Graffiti-Kunst zu Titos Brille, anschließend zu den Öffnungszeiten zu sehen.


Finissage

Finissage "Generationen"

Donnerstag, 14. März 2024 | 19.30-20.30 Uhr
Ort: Lesehalle, Stadtbücherei am Haidplatz
Anmeldung: veranstaltungen.stadtbuecherei(at)regensburg.de

Bildnachweis: Andrea Borowski

Im Rahmen des Fotowettbewerbes "Generationen" sehen Sie ab dem 12. Februar eine Foto-Ausstellung in der Lesehalle am Haidplatz. Per QR-Code können Sie für Ihren Favoriten abstimmen. Der oder die Gewinnerin wird auf der Finissage zur Ausstellung bekannt gegeben und gewinnt eine eigene Ausstellung in der Stadtbücherei am Haidplatz.


Stadtrundgang

Jüdisches Leben in Regensburg

Samstag, 16. März 2024 | 14.00-16.00 Uhr
Ort: Dani-Karavan-Denkmal, Neupfarrplatz, 93047 Regensburg'
Anmeldung: www.keb-regensburg-stadt.de oder anmeldung(at)keb-regensburg-stadt.de | Eintritt 7 EUR

Bildquelle: Roland Preussl

Die jüdische Gemeinde in Regensburg geht bereits auf die Zeit um 1000 zurück. Im Mittelalter entwickelte sie sich zu einer der bedeutendsten Gemeinden. Aufgrund ihrer Gelehrsamkeit und ihrer wirtschaftlichen Blüte überdauerte sie viele Anfeindungen der Mehrheitsgesellschaft. Auf dem heutigen Neupfarrplatz erinnern die Fundamente der Synagoge und einiger Wohnhäuser an die lange Geschichte dieser Gemeinde. Wir wollen den Spuren der Vergangenheit nachspüren und darüber sprechen, wie Jüdinnen und Juden heute in Regensburg leben.


Vortrag

Richtig vererben Untertitel: Gesetzliche Erbfolge - Testamente - Pflichtteil

Samstag, 15. März 2024 | 18.00-19.30 Uhr
Ort: Online-Bildungsplattform der KEB
Anmeldung: www.keb-regensburg-stadt.de oder anmeldung(at)keb-regensburg-stadt.de | Eintritt kostenpflichtig, aber Sie geben, was Sie können und wollen

Bildnachweis: pixabay.com/de

Benedikt Bögle, M. Theol. und Rechtsanwalt, gibt in seinem Vortrag Auskunft zu folgenden Fragen:
Wer erbt? Welche Regelungen sieht das Gesetz für den Tod eines Menschen vor, wie viel bekommen die Verwandten?
Wie kann ich das ändern? Wie kann man von der gesetzlichen Erbfolge abweichen? Wie errichtet man ein Testament?
Wer bekommt einen Pflichtteil? Und wie kann man das umgehen?
Hinweis: Im Vortrag kann leider keine individuelle Rechtsberatung geleistet werden. Allgemeine Fragen werden aber natürlich gerne beantwortet.
Referent: M. Theol., Dipl.-Jur. (Univ.) Benedikt Bögle, ist katholischer Theologe und Jurist. Er arbeitet in München als Rechtsreferendar und freier Journalist.


Lesung

Gewinnerlesung Schreibwettbewerb "Generationen"

Samstag, 16. März 2024 | 19.30-20.30 Uhr
Ort: Lesehalle, Stadtbücherei am Haidplatz
Anmeldung: veranstaltungen.stadtbuecherei(at)regensburg.de

Preis: Die Gewinnertexte werden im Rahmen einer Lesung am Samstag, 16. März, 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Regensburg am Haidplatz der Öffentlichkeit präsentiert. Die ersten drei Preisträger erhalten Sachpreise (Büchergutscheine).


Kino

MEIN FÜHRER – DIE WIRKLICH WAHRSTE WAHRHEIT ÜBER ADOLF HITLER

Sonntag, 17. März 2024 | 16.30 Uhr
Ort: Ostentor-Kino, Adolf-Schmetzer-Str. 5

Deutschland 2006 | 95 Minuten | Regie: Dani Levy
Die letzten Tage im Führer-Hauptquartier: Um den stimmlich und gesundheitlich angeschlagenen Hitler für eine seiner letzten Brandreden auf Vordermann zu bringen, wird ein jüdischer Theaterdirektor vom KZ Sachsenhausen in die Reichskanzlei verfrachtet, um seinem ehemaligen Schüler, den er schon vor der "Machtergreifung" betreute, erneut charismatische Flötentöne beizubringen.

Mit Adriana Altaras in der Rolle der Elsa Grünbaum!